AG Academic Governance

 

Die AG Academic Governance befasst sich mit dem Themenbereich Bildungswesen und Hochschulen und zielt darauf ab, die Ziele und Forderungen von TI-AC in diesem Themenfeld zu erreichen und umzusetzen.

 

Schwerpunktthemen und Aktivitäten

Die Arbeitsgruppe will eine Multi-Stakeholder-Plattform für Vertreter aller beteiligten Interessensgruppen (Bundesministerien, Hochschulen und Hochschulkonferenzen, private Drittmittelgeber, Hochschülerschaft) darstellen und dadurch konsensbasierte Leitlinien für das Management von Wissenschaft-Wirtschafts-Kooperationen sowie für eine transparente Drittmittelfinanzierung österreichischer Hochschulen, insbesondere aus privaten Quellen, erarbeiten.

Daneben sollen im Rahmen eines Forschungsprojekts, nach Vorbild des Projekts „Hochschulwatch“ von TI Deutschland, Forschungskooperationen, Stiftungsprofessuren, Spenden und sonstige Verbindungen zwischen österreichischen Hochschulen und Unternehmen der Privatwirtschaft recherchiert und veröffentlicht werden.

 

Vorstudie: Private Drittmittel an österreichischen Hochschulen

Zweck der Vorstudie ist, einen Überblick über den Status Quo zum Umgang mit Drittmitten an österreichischen Hochschulen sowie ein Bewusstsein für diese Thematik zu schaffen. Das Ziel besteht darin, festzustellen, in welchem Ausmaß Interessenskonflikte vorhanden sind, und inwiefern Verbesserungsmöglichkeiten bestehen.

Somit sollen best-practices für ein transparentes und für alle Beteiligten vorteilhaftes Management von Wissenschafts-Wirtschafts-Kooperationen erarbeitet werden, um externen Einflussnahmen auf Forschung und Lehre, oder bereits dem Anschein einer solchen, entgegenzuwirken und die Vorteile, die aus dieser Finanzierungsform für alle Beteiligten erwachsen, langfristig zu sichern.

Dazu wurde ein Self-Assessment-Fragebogen an alle österreichischen Hochschulen mit Rückmeldefrist bis 31.03.2018 versandt, der gemeinsam mit den Stakeholdern der TI-AC Arbeitsgruppe Academic Governance erarbeitet wurde. An der Erstellung des Fragebogens waren Vertreter der Fachhochschule Wien, Universität Linz, Donau-Universität Krems, MODUL University, Pädagogische Hochschule Wien, Universitäten-Konferenz, Fachhochschul-Konferenz, Österreichischen Hochschüler_innenschaft, Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Wissenschaftsrat, Fundraising Verband Austria sowie die Industriellenvereinigung beteiligt.

Die Auswertung der Ergebnisse sowie das Verfassen eines Studienberichts erfolgt unter Sicherstellung der Standards wissenschaftlicher Arbeit durch ein unabhängiges Forschungs- und Analyseinstitut, welches von TI-AC beauftragt wird und die Daten in bereits anonymisierter Form erhält. Alle Daten werden unter Einhaltung einer Verschwiegenheitserklärung sowie einer Datenschutzerklärung vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Es hat ausschließlich TI-AC Zugang zu den vollständig ausgefüllten Fragebögen. Auch bei der Kommunikation der Ergebnisse wird sichergestellt, keine Möglichkeit für Rückschlüsse auf einzelne Institutionen unter den Studienteilnehmern zu bieten.

 

Arbeitsgruppenleiter

Prof. Dr. Markus Scholz
markus.scholz[at]fh-wien.ac.at

 


 

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