Europarat

 

Group d’Etats contre la corruption (GRECO)

Für die Umsetzung der Anti-Korruptions-Politik des Europarats – nicht nur von dessen beiden Antikorruptions-Konventionen – existiert mit der Staatengruppe gegen Korruption (Group d’Etats contre la corruption – GRECO) ein eigener Monitoring-Mechanismus.

In zyklisch durchgeführten Evaluationsrunden befasst sich GRECO mit jeweils einem bestimmten Themenbereich. Dabei fassen die Experten von GRECO ihre während einer Evaluation gewonnenen Erkenntnisse in einem Länderbericht zusammen, zu welchem der betroffene Staat schriftlich Stellung nehmen kann. Auf der Grundlage von Länderbericht und Regierungsstellungnahme kann GRECO dann Empfehlungen ausarbeiten. Diese Empfehlungen, für deren Umsetzung der betroffene Staat 18 Monate Zeit hat, haben allerdings keinen verpflichtenden Charakter.

Österreich ist GRECO als vorletztes Europaratsmitglied mit Wirkung vom 1. Dezember 2006 beigetreten.

Weitere Informationen über die Staatengruppe gegen Korruption finden Sie auf der Website des Europarats:
http://www.coe.int/t/dghl/monitoring/greco/

 

European Partners Against Corruption (EPAC)

Die European Partners Against Corruption (EPAC) sind ein unabhängiges, informelles Netzwerk von über 65 nationalen Antikorruptions-Behörden und der Polizei übergeordneten Überwachungseinrichtungen aus den Mitgliedsländern des Europarats. Es wurde 2004 durch eine Initiative Österreichs gegründet und bis 2012 auch geleitet.

Das Netzwerk wurde eingerichtet, um die Zusammenarbeit zwischen den Antikorruptions-Behörden der Mitgliedstaaten des Europarats zu fördern. Gemeinsam mit dem European contact-point network against corruption ist EPAC das zentrale Forum für europäische Antikorruptions-Praktiker zum Austausch von Erfahrungen und Expertisen.

Weitere Informationen über die European Partners Against Corruption finden Sie auf der Website der EPAC:
http://www.epac.at/