Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

 

OECD Convention on Combating Bribery of Foreign Public Officials in International Business Transactions  (OECD Anti-Bribery Convention)

Die OECD-Konvention über die Bekämpfung der Bestechung ausländischer Amtsträger im internationalen Geschäftsverkehr wurde am 1997 vom OECD-Rat angenommen. Diese Konvention bringt eine Harmonisierung der verschiedenen Gesetzgebungen der 38 OECD-Mitgliederländer mit sich. Neben den OECD Mitgliedstaaten wurde das Übereinkommen von fünf weiteren Staaten (Argentinien, Brasilien, Bulgarien, Chile und Slowakei) unterzeichnet und ratifiziert. 2009 wurde die Konvention durch zwei Empfehlungen für ein Ende der steuerlichen Absetzbarkeit von Bestechungsgeldern und die Kooperation in strafrechtlich relevanten Steuerfragen ergänzt.

Die OECD prüft die gesetzliche Umsetzung der Konvention durch die einzelnen Mitgliedstaaten in 3 Phasen, an deren Ende jeweils ausführliche Prüfberichte stehen.

Österreich hat die Konvention 1999 ratifiziert.

Weitere Informationen über die OECD Anti-Bribery Convention finden Sie auf der Website der OECD: http://www.oecd.org/corruption/oecdantibriberyconvention.htm