
Präsident des Beirats
17. März 1944 geboren in Wien
1966 Promotion zum Doktor der Rechtswissenschaften an der Universität Wien
1971 Ernennung zum Richter des Bezirksgerichtes Tulln
1972 Ernennung zum stellvertretenden Vorsitzenden des Arbeitsgerichtes Tulln
1973 Ernennung zum Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Wien
1976 Zuteilung zur Oberstaatsanwaltschaft Wien
1979 Ernennung zum Stellvertreter des Leiters der Oberstaatsanwaltschaft Wien
1980 Sekretär des Parlamentsklubs der Österreichischen Volkspartei
1986 bis 1992 Vizepräsident des Rechnungshofes
1992 bis 2004 Präsident des Rechnungshofes; gleichzeitig Generalsekretär der Internationalen Organisation der Obersten Rechnungskontrollbehörden (INTOSAI)
2003 Präsident des Österreich-Konvents
2005 Vizepräsident des Beirates von Transparency International - Austrian Chapter
2005 Präsident des Österreichischen Akademikerbundes
2006 Präsident des Beirates von Transparency International - Austrian Chapter

Vizepräsident des Beirats
DDr. Hubert Sickinger, geboren 1965, studierte Rechtswissenschaft und Politikwissenschaft in Innsbruck und ist derzeit Politikwissenschafter am Institut für Konfliktforschung in Wien (Link: http://www.ikf.ac.at/ ).
Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Parteienfinanzierung und politische Korruption.
Eigene Homepage: http://www.hubertsickinger.com .

Vizepräsident des Beirats
1946 Geboren in Mürzzuschlag in der Steiermark
1969 Dr. iur. Universität Wien
1970 Universitätsassistent am Institut für Verwaltungs- und Verfassungsrecht an der Wirtschaftsuniversität Wien
1973 Dr. rer. pol. Universität Wien, Tätigkeit im praktischen Verwaltungsdienst bei der Bezirkshauptmannschaft Mödling, Niederösterreich, Theodor Körner-Preis
1975 Habilitation an der Wirtschaftsuniversität Wien für „Öffentliches Recht“
1979 Ernennung zum a.o. Universitätsprofessor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien
seit 1983 ordentlicher Universitätsprofessor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien
1991-2003 Wissenschaftlicher Leiter des Ludwig Boltzmann-Institut für Gesetzgebungspraxis und Rechtsanwendung (Trägerorganisation: Österreichischer Rechtsanwaltskammertag)
seit 2004 Mitglied des Kuratoriums des Ludwig Boltzmann-Institut für Gesetzgebungspraxis und Rechtsanwendung (Trägerorganisation: Österreichischer Rechtsanwaltskammertag)
seit 1996 Mitglied des Vorstandes und stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes des Hans Kelsen-Institutes
2005-2006 Präsident des Beirates von Transparency International – Austrian Chapter
seit Ende 2006 Vizepräsident des Beirates von Transparency International – Austrian Chapter
seit 2006 Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien
seit März 2007 Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste

geb. 1968
Studium der Handelswissenschaften (WU Wien)
Journalistische Tätigkeiten bei Kurier, Wiener Zeitung und Austria Presse Agentur
Medical News Network, Knoxville, USA
1994 – 1998 Pressearbeit im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Redaktion der Fachzeitschrift „Soziale Sicherheit“
seit 1998 Journalistin mit Schwerpunkt Gesundheitspolitik (u.a. für die Österreichische Krankenhauszeitung (ÖKZ), Ärzte Woche, Gewinn, Die Presse)
zahlreiche Moderationen im Gesundheitsbereich
seit April 2006 Chefredakteurin der Österreichischen Krankenhauszeitung
2006 ausgezeichnet mit dem Österreichischen Preis für Gesundheitsjournalismus
Seit 2006 Mitglied bei TI-AC, Leiterin der Arbeitsgruppe Gesundheit
Seit 2007 Mitglied des Beirates von TI-AC

Mag. Walter Geyer wurde 1947 in Wien geboren und war nach dem Studium zunächst als Richter, dann als Staatsanwalt tätig.
Nach einigen spektakulären Strafverfahren unter anderem gegen einen amtierenden Finanzminister und einer öffentlichen Diskussion über den Einfluss der Politik auf die Justiz wurde er 1986 als Abgeordneter der Grünen in den Nationalrat gewählt, kehrte wenige Jahre danach zu seinem erlernten Beruf zurück.
Jetzt leitet er eine Staatsanwaltschaft, ist Mitglied im Vorstand der Vereinigung Österreichischer StaatsanwältInnen, der Gesellschaft für Strafrecht und Kriminologie, Vortragender und Autor von Fachpublikationen.

Dr. Franz Hofbauer wurde 1946 in Wien geboren.
Nach dem Studium der Betriebswirtschaft folgten 11 Jahre Auslandsaufenthalt, und zwar 3 Jahre in Mainz bei IBM und 8 Jahre in der europäischen Hauptverwaltung von ITT in Brüssel.
Ab 1981 Finanzvorstand von ITT Austria (später Alcatel Austria) und daneben die Leitung von unterschiedlichen Geschäftsbereichen (Festnetz, Mobilkommunikation, Transportautomatisation) und Großprojekten.
Von 2003 bis 2007 Generaldirektor.
In seiner Pension sucht Franz Hofbauer für sein Engagement gesellschaftlich relevante Themen und kam so zu TI.
Sein spezielles Aufgabengebiet im Beirat ist der Privatsektor und der Aufbau von Corporate Members, um eine größere Breitenwirkung für diese Anliegen in Österreich aufzubauen.

Geboren 1948 in Linz. Nach dem Besuch der Mittelschule Studium der Rechtswissen-schaften und der Ökonomie. Anschließend zweijährige Postgraduate-Ausbildung in Politikwissenschaft und dann wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Höhere Studien in Wien. Von 1979 bis 1996 wissenschaftlicher Referent am Österreichischen Institut für Internationale Politik –oiip. 1990 Habilitation an der Universität Wien und Graduierung zum “Integrativen Gestaltberater” des Österreichischen Arbeitskreises für Gruppentherapie und Gruppendynamik – ÖAGG im Jahr 1997.
Lehrbeauftragter an der Universität Wien seit 1980; zeitlich beschränkt auch an der Technischen Universität Wien, an der Hochschule für Bodenkultur Wien, und an den Universitäten Linz, Innsbruck, Salzburg und Graz. Dazwischen Gastprofessuren an den Universität Wien und München im Zeitraum 1991-1995. 1999 bis 2006 Gastprofessor an der Universität Innsbruck jeweils im Wintersemester. Visiting Professor an der Donau-Universität Krems seit 2006.
Lehrbeauftragter bzw. Seminarleiter im Rahmen des Hochschullehrganges "Politische Bildung für Lehrer" der Universitäten Klagenfurt und Innsbruck seit 1984 sowie sonstige (inter-) nationale Referats- und Seminartätigkeit im Rahmen von wissenschaftlichen Kon-ferenzen oder der Erwachsenenbildung.
Seit 1996 Direktor des Österreichischen Instituts für Internationale Politik – oiip in Wien.
Forschungsschwerpunkte im Bereich der Österreichischen Außenpolitik; Nachbarschafts-politik; internationale Systemdynamik; Entwicklungspolitik; Europäische Integration; Umfassende Sicherheit, Krisen- und Konfliktforschung; Politische Psychologie.
Arbeitsschwerpunkte:
Publikationen und Lehre:

Geboren 1964 in Tirol absolvierte Martin Kreutner an der Universität Innsbruck das Studium der Rechtswissenschaften.
Hr. Kreutner arbeitete danach im BMLV und war in Summe fünf Jahre in verschiedenen Auslandsmissionen tätig. 2000 wechselte er ins österreichische Innenministerium und wurde dort mit dem Aufbau einer Antikorruptionsdienststelle beauftragt.
Im Jahr 2004 graduierte Hr. Kreutner zusätzlich zum Master of Science in Policing and Public Order Studies an der University of Leicester, U.K.
Er war über viele Jahre Gastvortragender für Humanitäts- und Völkerrecht beim deutschen Roten Kreuz und ist Vortragender an vielen Konferenzen, Universitäten und Sicherheitsakademien weltweit.
Hr. Kreutner ist u.a. Chair des EU-Netzwerkes European Partners Against Corruption, Antikorruptionsexperte des Europarates, Mitglied von Interpols International Group of Experts on Corruption, und Gerichtssachverständiger für Allgemeine Kriminologie.

Geboren in Wien, 1944.
Ausbildung: Studien der Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Wien und am Institut für Höhere Studien, Wien.
1967 Doktorat der Rechtswissenschaften, Universität Wien
2008 Ehrendoktorat der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften,Universität Klagenfurt
1968-1973 Assistent am Institut für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft, Universität Linz (Prof. K.W. Rothschild)
1973 Habilitation aus Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft, anschließend Forschungsaufenthalte und Professur an Harvard Universität, TH Darmstadt, Universität Linz
1981 – 2008 ord. Univ.-Professor Wirtschaftsuniversität Wien
2003 – 2004 Vizerektor für Finanzen.
Wirtschaftliche Tätigkeiten:
1971 – 1979 Mitglied, zuletzt Präsident, Verwaltungsrat Österreichische Postsparkasse (P.S.K.), Sachverständiger für Kartellangelegenheiten, Kartellgericht beim OLG Wien.
1.09.1999 – 31.08.2003 Vizepräsident (i.e. Vorstandsmitglied): Europäische Investitionsbank, Luxemburg.
1.01.2006 -31.12.2007 Generaldirektor BAWAG P.S.K. Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse Aktiengesellschaft
1.09.2008 - Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank

Geboren: 03.02.1938 in Zams/Landeck – Tirol
1969 – 2001 Facharzt für Unfallchirurgie und Oberarzt am Lorenz Böhler Krankenhaus der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt
1965 Organisation des Symposiums 600 in Wien
1972 Mitarbeit an der Studie „Systemanalyse des Gesundheitswesens in Österreich“, durchgeführt am Institut für Höhere Studien
1975 Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft „Kritische Medizin“
1975-1976 Modellversuch „Beratungszentrum für Gesundheit und Soziale Fragen“ in Wien 1500, Prinzip der Null-Abweisungsrate und Lösung aller Probleme an Ort und Stelle.
1979 Besuch der Flüchtlingslager an den Grenzen Nicaraguas im Auftrag der österreichischen Bundesregierung
1981 Arbeit als Unfallchirurg in Juigalpa/Nicaragua
1989 Arbeit am Orthopädischen Spital in Temesvar
1991-1993 Fact – Finding – Missions/Kosovo im Auftrag der OSCD und anschließender Bericht vor dem Europaparlament in Brüssel
2000 Beendigung der medizinischen Laufbahn im Lorenz Böhler Unfallkrankenhaus und Schließung der Privatordination
2000 November, Verleihung der Friedrich Torberg-Medaille durch die Israelitische Kultusgemeinde Wien
2001 Mitinitiator des Volksbegehrens SOZIALSTAAT-ÖSTERREICH.
2002 Dezember, Verleihung des Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien.
2003 Oktober Pflegeombudsmann in Wien
Autor folgender Bücher:
Arm, krank, tot, Argumente für ein gewaltloses Krankenhaus, Europa Verlag Wien/Zürich, 1989.
Einatmen, Ausatmen, der Missstand als Norm, Europa Verlag Wien/Zürich, 1991.
Euthanasie- und Gerichtsgutachter, zwei Möglichkeiten der Ausübung von Gewalt gegen Menschen, Wespennest Nr. 119.
Reise in die Welt der Altenpflege – Ein kritisches Tagebuch, Steinbauer Verlag Wien, 2005